13.07.10

Nur der Bus fährt komfortabel und sicher bei jedem Wetter

In mehreren Hochgeschwindigkeitszügen versagten am Wochenende die Klimaanlagen vollständig ihren Dienst. Die Temperaturen stiegen in den Wagons auf bis zu 50 Grad. Einige Passagiere kollabierten; die Züge waren zum Nothalt gezwungen, damit Hilfe geleistet werden konnte. Für mehrere Schülerinnen und Schüler endete die Klassenfahrt nach Berlin in Bielefeld. Sie kam dehydriert ins Krankenhaus. Auch auf anderen Zugstrecken fiel laut Bahnreisenden die Klimaanlage aus.

Wie gut, als dann klimatisierte Busse bereit standen und die Fahrgäste aufnehmen konnten, wie zahlreiche Fernsehsender und die Tagespresse berichteten. Zuverlässigkeit, Komfort und Sicherheit sind wesentliche Faktoren für den Fahrgast, die der Reisebus zweifelsohne bei jedem Wetter bietet.

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) und die Bundespolizei ermitteln nun nach eigenen Angaben und suchen nach den Ursachen für das Versagen der Technik. Zudem prüfen sie, ob Wartungs- oder Zugbegleitpersonal den Einsatz der erhitzten Wagen hätte verhindern können. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Aus der Berliner Politik kam am Montag ebenfalls harsche Kritik an der Bahn. Nun sollen betroffene Reisende „unbürokratisch entschädigt“ werden, schreibt der bundeseigene Konzern auf seiner Internetseite.

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